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Gut Zichtau

Historie

Seit 1466 befand sich das Gut im Besitz der Familie von Alvensleben. 1681 erfolgte eine Teilung in die Güter „Alte Seite“ und „Neue Seite“. Der Amtmann Johann Solbrig erwarb 1811 das Gut „Neue Seite“, 1847 das Gut „Alte Seite“. Solbrig legte einen großen Park mit Teichen, Parkwegen, Sitzgelegenheiten, Pavillons und Statuen an. Dieser ging in einen großen Landschaftspark über, der teilweise die umliegenden Hellberge mit einbezog. Der Park fand überregionale Beachtung und wurde literarisch beschrieben. 

Nach dem Tode Solbrigs im Jahre 1850 veräußerten seine Erben das Gut 1860 an Gustav Albert von Goßler, der als Staatsminister die anhaltinischen Herzogtümer finanziell sanierte und einen Verfassungsentwurf vorlegte. Dieser wird auch heute noch sehr gern zitiert, weil er radikale demokratische Elemente enthält („Der Adel wird abgeschafft.“). Das Gut blieb im Besitz der Familie von Goßler, bis es 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht konfisziert und die Familie vertrieben wurde.

 

Entwicklung

In den 1990er Jahren hat es Herr Hasso von Blücher erworben. 2009 Begann er mit der schrittweisen Sanierung. Mit dem Erwerb der Gutsanlage erwachte Gut Zichtau aus dem Dornröschenschlaf. Die Gebäude „Orangerie“, „Kornspeicher“, und „Rinderstall“ wurden grundlegend saniert und mit modernen Zugaben akzentuiert. Die restaurierten Gebäude bieten Platz für Veranstaltungen, Vorträge, Feiern und Schulungen – der Hofraum bietet Platz für Märkte und Vorführungen von Januar bis Dezember.

Die Parkanlage wurde 2011 nach Vorlage von 1900 schrittweise wieder hergestellt – der neu angelegte Küchengarten lädt ein zum Gärtnern, Ernten und Genießen. Die Gutsanla

ge und der Park sind frei zugänglich.

 

Neben der beruhigenden Distanz zum Alltag, dem Erleben eines Bio-Gartens, dem Betrachten unseres Rotwilds, des Erlebnisses der Kreativität, haben Sie die Möglichkeit, die Räumlichkeiten des Gutes für Ihre Veranstaltungen zu mieten.

 

 

 

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