Gartenkunst und Landschaftspflege
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Erhaltung und Entwicklung von Parks und Gärten im "grünen" Weiterbildungszentrum für Sachsen-Anhalt

bilden – schulen – pflegen – erleben - genießen

Eine Vielzahl von beruflichen Angeboten ranken sich um Parks und Gärten – Gärtner und Gartenhelfer, Gartenführer, Förster und Parkmanager, ebenso Designer und Grafiker, IT-Technologen, Gartenhistoriker wie auch Koch und Kellner mit dem besonderen Anspruch des „Gesunden Grünen Tellers“ für Gäste und Bewohner. So wird der Garten ein ausserschulischer Lernort.

Insbesondere Garten- und Parkanlagen in ländlichen Regionen sind immer mehr darauf angewiesen auf gut ausgebildete Fachkräfte (im niedrigen, mittel und hohen Lohnbereich) aus eben diesen Themenbereichen zurückgreifen zu können. Begriffe wie Nachhaltigkeit und naturgemäße Pflege und Bewirtschaftung von Parks und Gärten sind für SchülerInnen eher fremd.

„Erzähle mir etwas und ich vergesse es, zeige mir etwas und ich erinnere, lass es mich tun und ich verstehe"

Konfuzius (chinesischer Philosoph) • 551-479 v. Chr.

Inhalt der Workshops

SchülerInnen in der Berufsfindungsphase im Alter von 14 bis 16 Jahre sollen im Bildungsprojekt garden sniffers für umweltschonende, nachhaltige Pflege- und Bewirtschaftungsweisen im Bereich Gärten und Parks interessiert und an die damit verbundenen „grünen“ Berufe herangeführt werden. Das Bewerben ländlicher Angebote und Informationen über Chancen und Herausforderungen für Berufsanfänger in der sich ständig wandelnden Arbeitswelt gehören ebenfalls zum Inhalt der Workshops. Die SchülerInnen sollen erkennen, dass die Zukunft von Gesellschaft und Arbeitswelt auch von der aktiven Teilnahme jedes Einzelnen abhängig ist (Beitrag zur politischen Bildung). 

In einmal im Jahr stattfindenden zweitägigen Praxis-Workshops werden gemeinsam mit den Jugendlichen und berufserfahrenen Profis aus der Region – Gärtner, Kräuterfrau, Baumpfleger, Vertretern der Landschaftsplanung/Architektur, Koch und Gastronomie – Arbeitsweisen und -methoden spannend und experimentell vermittelt. Die Jugendlichen werden aktiv gefordert, sich mit der Geschichte des Ortes auseinanderzusetzen, die berufsspezifischen Materialien und Werkzeuge im Rahmen substanz-erhaltender Pflegemaßnahmen in praktischen Übungen auszuprobieren und anzuwenden., z. B. beim fachgerechten Schneiden von Bäumen und Hecken, dem Pflanzen von Stauden und Kräutern, der Pflege von Gehölz- und Wiesenflächen, aber auch bei der Anlage von Nisthilfen und Winterquartieren für Vögel und Fledermäuse oder der Vorbereitung des "Grünen Tellers". Die Erstellung einer Dokumentation und eines Pressetext für touristische Anbieter runden die Aktivitäten ab.

Das Erlernte wird in Gesprächs- und Diskussionsrunden mit allen Teilnehmern vertieft, ausgewertet und evaluiert. Die Arbeitsergebnisse werden zum Abschluss eines jeden Workshops besichtigt und bewertet.

 

Zielsetzung

  • Vermittlung von Geschichte – lokal und regional
  • Vermittlung von biologischen und umweltrelevanten Prozessen in historischen und bedeutenden zeitgenössischen Garten- und Parkanlagen
  • Vermittlung von Ausbildungsmöglichkeiten für gärtnerische und gartenaffine Berufe in Theorie und Praxis
  • Förderung und Unterstützung schulischer, sozialer und beruflicher Perspektiven und Chancen


Die Teilnehmer erhalten eine Bescheinigung über die Teilnahme an den Workshops.

Titelbild:

 
 
 

Kontakt

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